JeKi - Jedem Kind ein Instrument

JeKi findet im ersten und zweiten Schuljahr als zusätzlicher, den allgemeinen Musikunterricht ergänzender Unterricht statt.

Projekt „Jedem Kind ein Instrument"

JeKi ist so konzipiert, dass der normale Musikunterricht an der Grundschule um wichtige Komponenten erweitert und ergänzt wird:

  • die Voraussetzungen für das Erlernen eines Musikinstrumentes geschaffen werden
  • der Instrumentalunterricht in kleinen Gruppen die Motivation und Leistungsbereitschaft des Kindes fördert
  • aktives Musizieren im Ensemble vielfältige emotionale und musikalische Erlebnisse schafft
  • eine optimale Anbindung an weiterführende Ausbildungsmöglichkeiten (Musikschule, Posaunenchor, Kantoreien, Musikvereine, private Anbieter) gewährleistet ist

Was kann JeKi, was kann gemeinsames Musizieren bewirken?

Aktives und gemeinsames Musizieren fördert die Entwicklung unserer Kinder in vielen Bereichen des Lebens. Neben positiven Effekten für die geistige und emotionale Entwicklung und der Ausbildung sozialer Kompetenzen wie Teamfähigkeit und Einfühlungsvermögen werden Selbstbewusstsein und Leistungsbereitschaft gestärkt.

1. Schuljahr

  • Kennenlernen und Ausprobieren verschiedener Musikinstrumente wie zum Beispiel Violine, Gitarre, Flöte, Horn, Saxofon, Klavier/Keyboard, Schlagzeug
  • Musikalischer Elementarunterricht
  • Am Ende des Jahres werden Eltern und Kinder durch erfahrene Pädagogen bei der Wahl eines Instrumentes beraten.

2. Schuljahr

  • Gruppenunterricht im Instrument nach Wahl
  • Konzert im Ensemble in der Schule
  • Am Ende des Jahres werden Eltern und Schüler über weiterführende Möglichkeiten der musikalischen Ausbildung beraten.

Kosten und Gebühren

Im ersten Schuljahr ist JeKi für alle Teilnehmer am Pilotprojekt kostenfrei. Im zweiten Jahr wird von den Eltern ein Jahresentgelt von 120.- Euro pro Kind erhoben. Sozialermäßigungen bis zu 100 Prozent werden auf Antrag gewährt.

Die Instrumente

Die Musikinstrumente werden vom Verband deutscher Musikschulen kostenfrei bereitgestellt. Im ersten Schuljahr verbleiben die Instrumente in der Schule, im zweiten Schuljahr dürfen die Kinder die Instrumente zum Üben mit nach Hause nehmen.

Der Unterricht

Der JeKi-Unterricht findet in beiden Schuljahren einmal wöchentlich in der Schule statt.

Die Kooperationspartner

Das Projekt startet im Schuljahr 2009/2010 als Kooperation zwischen dem Verband deutscher Musikschulen und ausgewählten Grundschulen sowie ihren jeweils zuständigen öffentlichen kommunalen Musikschulen. JeKi findet als fakultativer Unterricht in den Räumen der Grundschule statt. Die Musikschule entsendet erfahrene Pädagogen zur Durchführung des Unterrichts. Der Musikschulverband (VdM) ist zentraler Ansprechpartner für alle Kooperationspartner, Projektschulen und Teilnehmer.

Die Projektpartner

Zu den Projektpartnern zählen das Sächsische Staatsministerium für Kultus, das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, die Hochschule für Musik und Theater Leipzig und der Verband deutscher Musikschulen.
Das Projekt wird während der gesamten Laufzeit (2009 bis 2012) durch Wissenschaftler der Hochschule für Musik und Theater Leipzig begleitet und evaluiert. Die Forschungsergebnisse werden anschließend veröffentlicht und dienen als Grundlage für weitere nachhaltige Maßnahmen zur Stärkung der kulturellen Bildung.

Das Projekt „Jedem Kind ein Instrument im Freistaat Sachsen" wird finanziert aus Mitteln des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.

Jeki-Grundschulen in Plauen und Umgebung

Das Vogtlandkonservatorium "Clara Wieck" unterrichtet im Programm JeKi mittlerweile fünf Grundschulen und damit wird ca. 200 Schülern der 1. und 2. Klasse die Möglichkeit gegeben, Instrumente auch aktiv kennen zu lernen und zu erlernen.

Die Kooperationspartnerschulen sind:

  • Grundschule Neundorf
  • Grundschule Kuntzehöhe
  • Grundschule "Friedrich Rückert"
  • Ev. Montessori Grundschule Plauen
  • Grundschule Pausa

Allgemeine Informationen